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Hintergrund

Lukas mit seinem Skinfaxi

Lukas mit seinem Skinfaxi

Am Anfang waren nur Wasserstoff und Helium. Irgendwann kam Gold. Und dann kam der Lotus 72E mit Fittipaldi.

Ich wollte endlich eine Maschine, auf die man sitzt, den Rücken krümmt, Lenker unten, und dann passt's. 400'000 km auf Rennrad-Rahmen von der Stange waren genug. Hinzu kommt, dass ich als Velokurier arbeite und auf Details achte, die mir insbesondere das Fahren im Winter erleichtern sollen: mechanische Scheibenbremsen zum Rennlenker und Rahmenösen für Schutzbleche und - last, not least - für Gepäckträger hinten und vorne für den Fall, dass ich damit später ab und an zum Zelten fahre.

Von der ersten Skizze bis zum Rohbau vergingen zwei Monate. Patrik informierte mich in dieser Zeit regelmässig über den Fortgang der Arbeit und hatte stets ein Ohr für Sonderwünsche meinerseits. Das schätzte ich sehr. Danach brauchte ich allerdings Nerven: Die bestellte Gabel wollte und wollte nicht eintreffen, das Vergolden bei Helbling, Biel, dauerte weitere drei Wochen, und bis ich die richtige Schaltung montiert hatte, war's Frühling. Viel, sehr viel lernte ich selbst in dieser Zeit über Rahmenbau und Technik.

Gerader Lenker, Hornlenker und klassischer Rahmen mit horizontalem Oberrohr: alles ausprobiert in den letzten Jahren. Was ich jetzt an meinem Skinfaxi nicht missen möchte, sind das kompakte vordere Rahmendreieck, der Rennlenker und der relativ steilen Lenkwinkel für das direkte Lenkverhalten. Das ist, was ich wollte: spitze Kurven hart schneiden können, gut beschleunigen, ohne im Wiegetritt das Gefühl von "Einen in den Schuhen" zu haben.

Gewiss, viele Rennräder sind heute leichter und ihr Radstand kleiner. Aber, und auch das musste ich erst lernen, Stahlrohre von heute sind nicht solche wie vor 20 Jahren! Da flattert nichts, da schüttelt nichts! Echt Stahl. Echt Superfaxi. Danke, Patrik!

Chrigu über sein Tourenvelo Sleipnir

Chrigu über sein Tourenvelo Sleipnir

Ich war sehr positiv überrascht vom Fahrverhalten mit knapp 30kg Zuladung. Das fährt sich echt gut, vor allem wegen dem tiefen Schwerpunkt mit den vorderen Taschen. Bergauf auch top!

Mit Abstand das genialste Velo das ich je hatte!