Umwelt

Tautropfen / Bild: momosu / photocase.com

Eine langfristig gute Lebensqualität kann nur mit einer intakten Umwelt aufrecht erhalten werden. Die übermässige Ausbeutung von natürlichen Ressourcen zerstört unsere Lebensgrundlage. Verseuchtes Wasser, zerstörte Böden, Energieknappheit und fortschreitender Klimawandel sind die Folgen.

Velos gehören zu den umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel. Die Herstellung ist jedoch meist alles andere als ökologisch. Schwermetall in Lacken verseuchen Wasser und Böden. Billiger Kohlestrom, welcher für die energieintensive Herstellung von Aluminium und Carbon verschlungen wird, heizt unserem Klima ein. Mode getrieben Produkte werden in immer kürzeren Zyklen durch neue ersetzt. Billige, qualitativ oft schlechtere Produkte vergrössern unsere Müllberge.


Bei 47° Nord ist in Sachen Umwelt vieles anders.

Es gibt keine Firmen-Autos, die meisten Besorgungen erledige ich mit dem Veloanhänger, und wenn es gar nicht mehr anders geht, kann ich auf die Carsharing Flotte von Opens external link in new windowMobility zurückgreifen. Der Strom kommt aus einem Opens external link in new windowlokalen Wasser- und Windkraftwerk, die Beleuchtung wird auf sparsame LED -Lampen umgestellt. Opens external link in new windowBiogas wärmt im Winter das Atelier. Die verwendeten Hölzer stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und werden nur mit Pflanzenöl behandelt. Drucksachen werden ausschliesslich auf Recyclingpapier gedruckt und die Reinigungsmittel sind auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Und selbst der Webserver, der Dir diese Zeilen zur Verfügung stellt resp. dessen Energieverbrauch wird zu 100% mit Solarenergie versorgt.

Bei der Herstellung von meinen Produkten achte ich gezielt auf nachhaltige, langlebige Materialien, sie sollen lange genutzt werden, wenn nötig muss es möglich sein sie zu reparieren und am Ende der Lebensdauer müssen sie einfach recycliert werden können.

Ich bin überzeugt das eine 2000 Watt Gesellschaft möglich ist und wir unser Wirtschaftssystem radikal hin zu einer regionalen, Ressourcen schonenden und kooperativen Gemeinschaft transformieren können. Der Weg ist beschwerlich, die Hindernisse gross, doch die Erfolge der letzten Jahre ermutigen mich, weiter in diese Richtung fortzuschreiten.